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Eine gute Schule für alle
PISA und kein Ende. Die OECD und neuerdings auch die UN lassen den deutschen Bildungspolitikern in der Frage der Schulstrukturreform kaum eine Verschnaufpause. Andreas Schleicher, Gesamtkoordinator der PISA-Studie, OECD-Spitzenmann in schulpolitischen Fragen, und UN-Sonderberichterstatter Vernor Munoz kritisieren vehement die durch das mehrgliedrige Schulsystem verursachte soziale Ungerechtigkeit, gehen den deutschen Konservativen in regelmäßigen Abständen mit mahnenden Worten auf die Nerven. Das Ziel: gesellschaftlichen Druck organisieren für einen rigoroseren Umbau (nun endlich auch) des deutschen Schulwesens entsprechend dem von OECD und anderen forcierten globalen Paradigmenwechsel, der – neben Privatisierung, Teilautonomie im Sinne einer Verbetriebswirtschaftlichung, Dezentralisierung, Output-Orientierung – auch die Abkehr vom mehrgliedrigen Schulwesen bedeuten würde.
Es ist also an der Zeit, dass wir – auch im Hinblick auf die zu erwartenden Auseinandersetzungen in kommenden Wahlkämpfen – das Thema Eine Schule für alle aufgreifen, uns auf die eigenen Einheitsschul-Traditionen besinnen, diese offensiv in die Debatten einbringen, uns aber auch um mehr Klarheit über die theoretischen, politischen und pädagogischen Rahmenbedingungen der aktuellen Auseinandersetzungen bemühen.
Die Konferenz findet statt in Kooperation mit den 'Marxistischen Blättern' und dem AStA der Fachhochschule Dortmund sowie in Zusammenarbeit mit dem 'NRW-Aktionsbündnis Eine Schule für alle' http://www.aba-fachverband.org/index.php?id=622
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